Richtfest für den Anbau

Am Donnerstag, den 15. April ist der Rohbau der neuen Mensa auf dem Hof der Wilhelm-Busch-Schule gerichtet worden. Zwar hat der lange und harte Winter den Zeitplan durcheinandergebracht und den feierlichen Akt um Wochen verzögert; dennoch strahlten Gastgeber und Gäste mit dem Himmel um die Wette, als die Zimmerleute Christian Appelhans und Matthias Wulf den Richtkranz befestigten.

In lichter Höhe auf dem Obergeschoss der neuen Mensa reichten Dr. Reinhold Kassing und unsere Schulleiterin Frau Wennemann den Richtkranz an Zimmermann Christian Appelhans weiter (rechts). Foto: Bernhard Tripp

Mit dem zweigeschossigen Anbau gehen bis zu den Sommerferien gleich mehrere Wünsche in Erfüllung. Die abgängigen Container gehören der Vergangenheit an. Der Landkreis Osnabrück möchte als Schulträger die Mittagsverpflegung ermöglichen, wo der Trend auch in den Förderschulen immer mehr hin zum ganztägigen Unterricht geht.

Frau Wennemann sieht die Baumaßnahme denn auch als wichtigen Schritt hin zu einer offenen Ganztagsschule im Förderschwerpunkt Lernen. "Wir sehen die Mensa als eine Brücke, auf der wir zu unseren Visionen von einer guten Schule aufbrechen können", wagte Frau Wennemann einen Blick in die nahe Zukunft.

Nach dem traditionellen Richtspruch skizzierte der Erste Kreisrat Dr. Reinhold Kassing vom luftigen Obergeschoss aus Details des Raumplans. Nach der Fertigstellung verfügt die Förderschule über eine Mensa mit rund 70 Plätzen auf rund 130 Quadratmetern und eine Verteilerküche, in der zunächst das Essen weiter von auswärts angeliefert und dann ausgegeben wird. Dazu kommen ein Gruppenraum, zwei Unterrichtsräume sowie je ein Raum für den sozialen Dienst und die Schulsozialarbeit.

Kassing bezifferte die Baukosten auf rund 950000 Euro und betonte, dass in der Summe die Ausgaben für Ausstattung und Mobiliar inbegriffen seien. Nicht unerwähnt ließ der Erste Kreisrat, dass der Landkreis zur Finanzierung Mittel aus dem Konjunkturprogramm II abgerufen habe.

Die Schulleiterin war sichtlich hoch erfreut, dass nach dem witterungsbedingt geplatzten, ursprünglichen Ostertermin am Donnerstag bei frühsommerlichen äußeren Bedingungen der Dach-stuhl gerichtet werden konnte, und dankte im Namen der gesamten Schulgemeinschaft dem Landkreis für die Mensa, von der die ganze Wilhelm-Busch-Schule profitieren könne. "Der Neubau ist ein Stück Zukunft für uns", meinte Frau Wennemann.

Kollegium und Schüler könnten es schon jetzt kaum erwarten, ab dem nächsten Schuljahr die neuen Räume mit Leben füllen zu dürfen. Immerhin lässt sich laut Frau Wennemann die Wartezeit dadurch ein wenig leichter verkraften, dass "Bullaugen" in verschiedenen Höhen einen Blick durch den Bauzaun auf die Baustelle ermöglichen.

Nach dem offiziellen Teil schlug die Stunde des Schulcafés: Bereits seit Unterrichtsbeginn hatten Teams das Buffet vorbereitet, das zu einem zünftigen Richtfest nicht fehlen darf und das unter freiem Himmel den Ehrengästen ebenso mundete wie Schülern, die mit ihren Eltern noch einmal zu ihrer Schule zurückgekommen waren, um am kleinen Festakt teilzunehmen. "Das finde ich total klasse", begrüßte Frau Wennemann die jungen Leute mit einem Sonderlob und bat allgemein zu Tisch.

(Bericht aus Bramscher Nachrichten vom 16.04.2010)

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20.02.2019

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