Spendenaktion

Bei einer Spendenaktion zugunsten einer Schule in Mexiko ist an unserer Schule die Rekordsumme von 600 Euro zusammengekommen.

„Vor Weihnachten bekommt eine Spende auch noch einmal eine ganz andere Bedeutung.“ Mit diesen Worten eröffneten die Mitarbeiterinnen des eine kleine Feier zu ihrer vorweihnachtlichen Spendenübergabe.

Die Schülerinnen und Schüler und alle Mitarbeiter konnten einige Wochen lang durch eine Spende Gutes mit dem täglichen Brötchenkauf verbinden. Dabei kamen insgesamt 600 Euro zusammen. „Dies ist der größte Betrag, den eine Spendenaktion bei uns bis jetzt eingebracht hat“, freuen sich die Mitarbeiterinnen.

Der Empfänger der Spende war dieses Mal schnell gefunden, denn unser Kollege Herr Barenbrügge, der zwei Jahre an einer Schule in Mexiko gearbeitet hat, schlug eine Schule in Puebla vor. Die CIPAAC A.C. kümmert sich seit 1976 um Menschen mit geistiger Behinderung und hat sich zur Aufgabe gemacht, deren Fähigkeiten zu fördern und ihre Lebensqualität zu verbessern. Da es sich hierbei um eine gemeinnützige Institution handelt, ist die Schule bei der Umsetzung ihrer Ziele auf finanzielle Hilfe angewiesen.

Wie Herr Barenbrügge den versammelten Schülern erzählen konnte, wird die CIPAAC Anfang Januar in ein richtiges Schulgebäude umziehen und dann mit der Spende die Ausstattung der Schule sehr erweitern können. „Denn 600 Euro sind in Mexiko 13000 Mexikanische Pesos, und das ist viel mehr wert als bei uns“, ließ Herr Barenbrügge die Schülerinnen und Schüler wissen.

Da er in den Osterferien wieder in Mexiko sein wird, wird er dann auch die Schule besuchen und viele Bilder und Geschichten von dort mitbringen. „Und umgekehrt kann er von der Wilhelm-Busch-Schule Fotos und Informationen mitnehmen“, freut sich unsere Schulleiterin Frau Wennemann.

Schule in anderen Ländern und ganz konkret in Mexiko war aber nicht nur Thema für die Spendenaktion, sondern auch Thema in einer Klasse, die sich mit den UN-Kinderrechten unter der Federführung unserer Schulsozialarbeiterin Frau Bendig beschäftigt hat. Auch hier konnte Herr Barenbrügge mit seinem Bericht über die Zustände in Mexiko die Jungen und Mädchen sehr zum Nachdenken bringen.

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