Groove Onkels

Joachim Dölker und seine Studenten von der Hochschule für Musik in Osnabrück brauchen kein teures Schlagzeug. Mülltonnen, Mayonnaiseeimer, Kehrbleche und Butterbrotsdosen reichen den "Groove Onkels" völlig aus, um es richtig rhythmisch krachen zu lassen. Botschaft: Jeder kann Musik machen, und sei es mit Händen, Füßen, Bauch und Beinen.

Als Müllmänner kostümiert, ist die Truppe schon mal in der Osnabrücker Fußgängerzone zu sehen oder auch in diversen Konzertlocations. Am 30. November waren die "Groove Onkels" nun zu Besuch bei uns an der Wilhelm-Busch-Schule.

Dölkers Methode, den Kindern und Jugendlichen den Groove zu bringen, heißt "Body Percussion". Er hat sich diesmal Begriffe "aus der Pommesbude" herausgesucht. Worte wie "Frikadelle", "Currywurst", "Döner Kebap" haben einen speziellen Rhythmus, der zunächst geklatscht oder gestampft und dann mit "Instrumenten" wie Löffeln oder Stöcken weiterentwickelt wird. In acht Gruppen mit 10 bis 15 Schülern wurde dann den ganzen Vormittag über getrommelt, was das Zeug oder besser die Eimer hielten. Lehrer und Mitarbeiter wurden natürlich von Joachim Dölker und seinen Studenten mit in die lautstarke Performance eingebunden und hatten sichtlich ihren Spaß.

Bei der Schlussvorführung waren die Schüler dann noch einmal mit vollem Engagement dabei. Es war ein richtig toller Tag, auch wenn hinterher einigen die Ohren doch ziemlich gedröhnt hatten.

Vielen Dank an die "Groove Onkels"!


Hier ist ein Video von den Groove Onkels zu sehen.


Wo steht was? | Termine | Datenschutz | Impressum